Nachwuchsförderung

Verfolgt man die Karriere von Frauen im Wissenschaftsbetrieb, so zeigt sich, dass der Frauenanteil mit steigendem Qualifikationsniveau sinkt. Während der Anteil der Abiturientinnen bundesweit bei über 50 Prozent und der Anteil der Studentinnen bei 47 Prozent liegt, beträgt der Anteil der Promovendinnen bundesweit 35 Prozent und der Professorinnenanteil lediglich 11 Prozent.

Auch an der Hochschule Offenburg sind Frauen sowohl bei den Professuren (2013: 15 %) als auch beim akademischen Nachwuchs (2013: 23 % Anteil akademische Mitarbeiterinnen) deutlich unterrepräsentiert, maßgeblich bedingt durch die traditionell technisch orientierte Ausrichtung der Hochschule. So führt die geringe Anzahl von Studentinnen in den technischen Fächern zu einem ebenfalls niedrigen Anteil von Frauen beim akademischen Nachwuchs, der sich letztlich in den geringen Bewerberinnenzahlen bei den ausgeschriebenen Professuren niederschlägt.

Angesichts dieser Unterrepräsentanz ist die Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen Personal ein vorrangiges Ziel der Hochschule. So sollen die Berufungsverfahren für Frauen durchlässiger gestaltet und aktiv potenzielle Bewerberinnen rekrutiert werden. Darüber hinaus ist die Hochschule bestrebt, Nachwuchswissenschaftlerinnen zu fördern. Das beginnt bei der Werbung um Studentinnen und geht weiter über die Förderung von akademischen Mitarbeiterinnen und weiblichen Lehrbeauftragten

Auf den folgenden Seiten haben wir die wichtigsten Maßnahmen der Nachwuchsförderung zusammengestellt.