Förderprogramme und Stipendien

Förderpool Gender - Stipendien für Studentinnen der Hochschule Offenburg

Die Hochschule Offenburg hat im Rahmen des Professorinnenprogramms einen „Förderpool Gender“ eingerichtet. Die Mittel sollen dazu beitragen, Studentinnen in den verschiedenen Phasen ihres Studiums zu unterstützen und Karrierewege von Frauen abzusichern. Der Förderpool unterstützt einerseits junge Wissenschaftlerinnen dabei, ihr Bachelor- oder Masterstudium oder ihre Dissertation abzuschließen. Andererseits ermöglicht er Studentinnen, kostenintensive Projekt- und Forschungsarbeiten durchzuführen.

Einmal im Jahr wird aus dem Förderpool ein Genderpreis vergeben, der Projekte auszeichnet, die die Gleichstellung nachhaltig in der Hochschule verankern. Zum anderen können auch Abschluss- oder Projektarbeiten ausgezeichnet werden, die die Geschlechterperspektive in besonderer Weise berücksichtigen.

1)      Anschub- oder Übergangsfinanzierung für Abschlussarbeiten, Doktorarbeiten oder Förderantragsstellung

Manchmal endet die finanzielle Förderung für eine Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit, bevor diese fertiggestellt ist. Dadurch erhöht sich das Risiko, dass junge Wissenschaftlerinnen ihr Studium abbrechen müssen. Oft können auch Förderanträge nicht gestellt werden, weil während der Zeit der Antragstellung keine Gelder zur Verfügung stehen. Aus dem Förderpool Gender können in diesen Situationen drei Monate lang monatlich 300 Euro beantragt werden.

2)      Weiterbildungen, Projekt- und Forschungsarbeiten

Bei der Umsetzung von Projekt- oder Forschungsarbeiten fallen oft Kosten für Reise, Exkursionen, Equipment oder Recherche an. Der Förderpool Gender unterstützt die Arbeiten von Studentinnen bzw. Doktorandinnen mit einer anteiligen, antragsbezogenen Finanzierung von 50 Prozent der Kosten. Auch Weiterbildungen finanziert der Förderpool in Höhe von 50 Prozent der Teilnahme- und Fahrtkosten.

Wer kann sich bewerben?
Antragsberechtigt sind eingeschriebene Studentinnen der Hochschule Offenburg. Über die Gewährung entscheidet ein fakultätsübergreifendes Gremium von Fachgutachterinnen der Hochschule.

Wie kann ich mich bewerben?
Der Antrag kann bis zum 9. 11. 2020 unter gleichstellungsbuero@hs-offenburg.de eingereicht werden. Ansprechpartnerin für die Projekte des Förderpools ist die Gleichstellungsreferentin Christine Parsdorfer.

Die Unterlagen müssen enthalten:

  • Bewerbungsformular -> auf deutsch und auf englisch
  • Lebenslauf
  • Empfehlung eines Professors/einer Professorin bzw. des/der Lehrbeauftragten -> Formular
  • Zusätzlich bei Stipendium für Projekt- und Forschungsarbeit: Finanzierungsplan des zu fördernden Projekts bzw. der Forschungsarbeit

Alle Leistungen aus dem Förderpool Gender erfolgen freiwillig, ein Rechtsanspruch darauf besteht nicht.

Ausschreibung auf Deutsch und auf Englisch

Mentoring Future

Auf was müssen Studentinnen beim Berufseinstieg achten? Wie bereite ich mich auf eine Karriere in der Wissenschaft vor? Das Mentoring-Programm der Hochschule Offenburg unterstützt Studentinnen in der Abschlussphase, die von den Erfahrungen einer Mentorin profitieren wollen und sich in speziell konzipierten Seminaren zusätzliches Wissen und einen Extra-Kick für die spätere Karriere bekommen möchten.

Mentoring ist ein Instrument der Nachwuchsförderung und Personalentwicklung. Zentraler Bestandteil ist die Beziehung zwischen Mentee und Mentorin. Die Mentorin unterstützt die Mentee dabei, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und ihre Fähigkeiten auszubauen. Bei den zusätzlichen gemeinsamen Treffen aller Teilnehmerinnen eines Jahrgangs haben Mentees die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen Frauen, die ähnliche Fragestellungen haben, zu vernetzen.

In den begleitenden Seminaren erwerben die Teilnehmerinnen Zusatzqualifikationen, die nicht Teil des Studiums sind. Das kann später einen echten Vorteil bei Bewerbungen bedeuten. Die Mentorinnen sind außerdem frühzeitig Türöffner und Ratgeber beim Übergang in den Beruf.

Flyer

Das Programm MuT-Mentoring und Training unterstützt berufsbegleitend Nachwuchswissenschaftlerinnen in Baden-Württemberg. Durch das Programm erhalten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, fördernde Beziehungen zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aufzubauen, strukturelle Hindernisse zu überwinden und hochschulspezifische Kenntnisse und Erfahrungen zu gewinnen.

Förderpreise und Wissenschaftsstipendien des Zonta-Club Offenburg-Ortenau

Zonta ist ein weltweiter Zusammenschluss, der die Situation von Frauen in rechtlicher, wirtschaftlicher, politischer und beruflicher Hinsicht verbessern will.

Der Zonta Club Offenburg-Ortenau fördert zwei Studentinnen in den tradtionell männlich dominierten MINT-Studiengängen mit jährlich jeweils 1800 Euro. Die Förderung richtet sich an Studentinnen, die ein Master-Studium in folgenden Fächern absolvieren:

  • Elektrotechnik/ Informationstechnik (EIM)
  • Informatik (INFM)
  • Maschinenbau/Mechanical Engineering (MME)
  • Communication and Media Engineering (CME)
  • Process Engineering (MPE)
  • Power and Data Engineering (PDE)

Die Stipendien werden ab 2020 im Rahmen des Deutschlandstipendiums vergeben. Weitere Informationen erhalten Sie unter Deutschlandstipendium

Das Programm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst ist konzipiert für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kind. Im Rahmen des Programms können Postdoktorandinnen, aber auch Promovierende, die an einer Kunst- und Musikhochschule, einer Hochschule für angewandte Wissenschaften oder an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg angestellt sind, bei ihrer Qualifizierung für eine Karriere als Hochschullehrerin über die Kofinanzierung von   Beschäftigungsverhältnissen gefördert werden. Darüber hinaus können Stipendien in Höhe von bis zu 1200 Euro für künstlerische Entwicklungsvorhaben an Kunst- und Musikhochschulen sowie für Frauen, die außerhalb einer Hochschule beschäftigt sind und sich für eine Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften oder an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg qualifizieren möchten, über das Programm vergeben werden.

Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm

Das Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg soll die Zahl der Professorinnen erhöhen, indem mehr Lehraufträge an Akademikerinnen vergeben werden. Über Lehraufträge lassen sich Lehrerfahrungen erwerben sowie Verbindungen zu Hochschulen knüpfen – wodurch die Berufungsvoraussetzung "Pädagogische Eignung" bei Bewerbungen um Professuren leichter nachzuweisen ist. 

Das Programm finanziert Lehraufträge, die in Baden-Württemberg von Frauen neu übernommen werden. Es wird seit jeher von der Koordinierungsstelle der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen für angewandte Wissenschaften koordiniert.

Seit seiner erstmaligen Ausschreibung im Jahr 1997 setzt die Hochschule das Programm mit seinen flankierenden Beratungsangeboten erfolgreich um. In den vergangenen zehn Jahren wurden 28 weibliche Lehrbeauftragte im Rahmen des Lehrauftragsprogramms gefördert.

Die Antragstellung erfolgt jeweils zum 1. März für das Sommersemester und zum 15. September für das Wintersemester über die Gleichstellungsreferentin der Hochschule Christine Parsdorfer. Informationen zu den Fördervoraussetzungen, zur Antragstellung und zum Verfahren erhalten Sie hier.


Die Stiftung unterstützt begabte junge Wissenschaftlerinnen mit Kindern, um ihnen die für eine wissenschaftliche Karriere erforderliche Freiheit und Mobilität zu verschaffen. Mit einer monatlichen finanziellen Unterstützung für Hilfe im Haushalt und zusätzliche Kinderbetreuung sollen junge Wissenschaftlerinnen von häuslichen Aufgaben entlastet und ihnen die Zeit verschafft werden, weiterhin wissenschaftlich auf hohem Niveau tätig zu sein. Die Förderung richtet sich an Doktorandinnen und Postdoktorandinnen in einem Fach der experimentellen Naturwissenschaften oder der Medizin.

Bewerbungen sind über das Bewerbungsportal der Stiftung möglich. Nächster Bewerbungsschluss ist der 30. November 2020.

Download Info-Blatt (PDF)

Dual Career Service

Die Hochschule Offenburg gehört zum "Dual Career Service". Zahlreiche Hochschulen und Institutionen der Region Südlicher Oberrhein haben sich zusammengeschlossen, um die Partner/-innen von neuen Beschäftigten in Führungspositionen bei der Stellensuche zu unterstützen und sie mit relevanten Ansprechpartnern zu vernetzen.

 

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