Familienwegweiser

Die Hochschule Offenburg stellt verschiedene Angebote bereit, die Studierende in ihrem Alltag mit der Familie bestmöglich unterstützen. 

Allgemeine Beratung & Familienberatung

Allgemeine Beratung & Familienberatung

Haben Sie Fragen zum Studium mit Kind? Vereinbaren Sie am besten einen Termin mit der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Frau Prof. Sabine Burg de Sousa Ferreira oder einer ihrer Stellvertreterinnen in den Fakultäten. Die Gleichstellungsbeauftragten beraten Sie und können auch bei individuellen Fragestellungen weiterhelfen.

Bei folgenden Adressen erhalten Sie weitere Informationen:

Ortenauer Bündnis für Familien

Landratsamt Ortenaukreis
Jugendamt
Ortenauer Bündnis für Familien
Geschäftsstelle
Badstr. 20
77652 Offenburg

Diakonisches Werk

Okenstraße 8
77652 Offenburg
0781 9222-0
DiakonischesWerkOG@t-online.de 

Pro Familia

Humboldtstraße 2
79098 Freiburg i. Br.
0761 296 25-6
freiburg@profa.de

Räumlichkeiten an der Hochschule

Räumlichkeiten an der Hochschule

Familienzimmer

Die Hochschule Offenburg möchte mit dem Familienzimmer die Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf und Familie erleichtern. Eltern können im Familienzimmer ihre Kinder betreuen: Es ist ein Raum zum Stillen, Wickeln, Füttern und Spielen. Das Familienzimmer kann jederzeit genutzt werden, insbesondere dann, wenn Eltern ein Kind wegen Krankheit oder Ferienzeit mit an die Hochschule bringen müssen.


Den Schlüssel und nähere Informationen zum Familienzimmer am Campus Offenburg erhalten Sie bei Corinna Bauknecht, Sabine Beyer sowie Petra Möhringer und ihrem Team in der Bibliothek.


Auch am Campus in Gengenbach gibt es seit Januar 2014 ein Familienzimmer. Es befindet sich in der Klosterstraße 14 in Raum G 0.10. Dort gibt es einen voll eingerichteten Arbeitsplatz, einen Wickeltisch und einen Spielbereich für ein bis zwei Kinder.


Wenn Sie das Familienzimmer nutzen wollen oder Rückfragen und Anregungen haben, steht Ihnen gerne Prof. Dr. Andrea Müller zur Verfügung. Den Schlüssel erhalten Sie an der Rezeption der Bibliothek im Vorbeck-Gebäude.

Wickelraum:

Am Campus Offenburg befindet sich im Erdgeschoss des B-Gebäudes in der Behindertentoilette (Raum B009) ein Wickelraum.


Am Campus Gengenbach befindet sich eine Wickelecke in der Damentoilette im Erdgeschoss des Klosters.

Mensa mit Kind

Kinder von Studierenden unter zehn Jahren, die in Begleitung ihrer Eltern oder eines Elternteils kommen, erhalten zusätzlich zum Essen ihrer Eltern einen kostenlosen Kinderteller.


Es besteht die Möglichkeit, Kindernahrung in der Mikrowelle aufzuwärmen. Das Essen kann in einem mikrowellengeeigneten Gefäß beim Personal der Cafeteria abgegeben werden. Dieses Angebot gilt nur für das Essen von Kindern.

Kinderbetreuung

Kinderbetreuung

Seit dem Wintersemester 2008/2009 haben Studierende mit Kindern in Offenburg die Möglichkeit, eine hochschulnahe Kinderbetreuung zu nutzen.

Grundlage ist eine Vereinbarung zwischen der Hochschule und der Stadt Offenburg, die in ihrem kommunalen Stadtteil- und Familienzentrum Uffhofen Plätze für Studierende und Angehörige der Hochschule nach Absprache zur Verfügung stellt.

Weitere Informationen zum Stadtteil- und Familienzentrum Uffhofen.

Informationen über die Betreuungszeiten für Kinder im Stadtteil- und Familienzentrum Uffhofen finden Sie in folgender Übersicht.

Anfragen nimmt Frau Tanja Wüst Raum A 215c, Campus Offenburg entgegen.

 

Die Tagesmüttervereinigung Offenburg bietet neben der institutionellen Kinderbetreuung die Ganztagsbetreuung für Kinder im Alter zwischen null und vierzehn Jahren an. Auf der Seite der Tagesmüttervereinigung finden Sie weitere Informationen zum Betreuungsangebot.

Kontakt:

Tagesmütterverein Offenburg e.V.
Kornstraße 3
77652 Offenburg
0781-9484731
tagesmuetter-offenburg@t-online.de

Elternmentoren und -mentorinnen

Elternmentoren und -mentorinnen

Das Mentorenprogramm wird an der Hochschule Offenburg seit dem Sommersemester 2017 angeboten. Erfahrene Studierende, die selbst in ihrer Studienzeit oder kurz davor Eltern geworden sind, helfen mit wertvollen Tipps beim Studienstart.

Die Mentoren/innen stehen als persönliche Ansprechpartner/innen zur Seite und unterstützen bei allen Fragen rund um das Studium. In Mentorentreffen können Sie Kommilitonen/innen kennenlernen und sich austauschen.

Ansprechpartner Mentorenprogramm:

Natalia Zakirova

Katharina Schwab

Andrea Becherer

Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte

Bastian (29 Jahre), Student an der Hochschule Offenburg, Vater des fünf Monate alten Maximilians.

Was ist dein persönliches „Pro und Contra“ bei einem Studium mit Kind?


Bastian: Dafür spricht ganz klar: Es beflügelt ungemein, ein Kind im Studium zu haben. Man hat den Ansporn, das Studium schnell und gut abzuschließen, damit man dem Kind etwas bieten kann. Es ist natürlich auch eine seelische Stütze, wenn ich nach Hause komme und den Kleinen in den Arm nehme. Das Gefühl ist wirklich Wahnsinn.


Als glücklicher Vater ist es ganz schön schwierig, etwas zu finden, was dagegen spricht. Ich kann mir vorstellen, dass für viele der Faktor Zeit eine Herausforderung bei der Vereinbarkeit ist. Also wie viel Zeit investiere ich fürs Lernen, fürs Studium und wie viel dann für das Kind.


Bastians Tipp: Lasst das Geld bei der Entscheidung, ein Kind zu bekommen, erst mal außen vor. Man denkt immer, das ist so wahnsinnig wichtig. Klar ist ein Kind eine finanzielle Belastung. Aber wenn man einen Kinderwunsch hat, schafft man das irgendwie. Wenn es wirklich nur der finanzielle Aspekt ist, dann lasst euch nicht davon abhalten. 

Katharina studiert Informatik (3 Kinder):

Werdegang: Sie hat vorher eine Ausbildung zur Floristin absolviert. Während der Ausbildung hatte Katharina bereits 2 Kinder. Danach hat sie ihre Fachhochschulreife nachgeholt und wurde währenddessen mit dem 3. Kind schwanger. Danach hat sie ihr Informatikstudium begonnen.


Auf welche Unterstützung kannst du zurückgreifen, wenn du Hilfe bei der Kinderbetreuung benötigst?


Katharina:
Ich bekomme immer Unterstützung von meinen Eltern, insbesondere wenn ein Kind krank ist, können sie meistens für mich einspringen. Vor allem mein Lebenspartner ist mir eine sehr große Hilfe. Er hilft mir, wo er nur kann, auch wenn es manchmal anstrengend ist. Beim Studium hat mir sehr geholfen, dass ich von Anfang an sehr offen war. Ich habe Professoren gesagt, dass ich Mutter bin. Auch den Studiendekan habe ich informiert und Fragen bezüglich des Studienablaufs mit Kindern und möglichen Schwierigkeiten geklärt. Es war mir wichtig, mich vorher darum zu kümmern und nicht erst, wenn es schon brennt. Um auch für mich den Stress rauszunehmen.


Wie sieht dein Alltag mit deiner Familie und dem Studium aus?


Katharina: Der sieht auf jeden Fall sehr organisiert aus. Ich muss alle wecken, alles richten, den Großen zur Schule bringen und die Kleinen in den Kindergarten. Und dann fahre ich nach Offenburg in die Hochschule, was für mich auch circa eine Stunde Fahrt bedeutet. Oder ich bin daheim und muss meine unzähligen Labore für die Hochschule vorbereiten. Mein Tag endet erst gegen 21 Uhr, wenn alle Kinder im Bett sind. Dann habe ich Ruhe. Das bedeutet aber auch, dass ich dann kaum noch etwas für die Uni machen kann, weil ich zu geschlaucht bin. Eigentlich kann ich nur für die Kurse lernen, wenn alle tagsüber aus dem Haus sind oder ich in der Hochschule bin.


Was ist dein persönliches „Pro und Contra“ bei einem Studium mit Kind?


Katharina: Dagegen spricht für mich persönlich auf meinen Studiengang Informatik bezogen, dass ich es für sehr anstrengend halte. Die Kombination aus 3 Kindern, langem Anfahrtsweg, vielen Labore mit festen Abgabefristen ist sehr anstrengend und man benötigt sehr viel Power. Dafür spricht, dass ich durch mein Studium eine gewisse Flexibilität habe. Ich muss nicht von 8 bis 17 Uhr im Büro sitzen. Durch das „freiwillige“ Studium muss ich mich eigentlich nur vor mir selbst rechtfertigen, wie ich meine Zeit einteile, vor allem wenn eines meiner Kinder mal krank sein sollte.


Welche Wünsche hast du, was das Angebot der Hochschule Offenburg angeht?


Katharina: Eigentlich relativ wenige. Ich stoße bei allen Professoren und Dozenten hinsichtlich meiner Situation auf offene Ohren. Die Hochschule ist sehr kulant und hat auch schon aufgrund von Krankheit meiner Kinder Fristen verlängert, oder ich durfte auch schon zweimal meinen kleinen Sohn mit in die Vorlesung bringen. Ich habe immer ein großes Entgegenkommen erlebt, wenn man ehrlich ist und rechtzeitig sagt, dass man Vater oder Mutter ist. Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht und würde diese auch gerne an andere Eltern an der Hochschule Offenburg weitergeben.


Katharinas Tipp:
Stelle dir einen Plan auf! Was ist realistisch für mich und was nicht? Man soll sich Ziele setzen und auf diese Schritt für Schritt hinarbeiten.