Förderprogramme und Stipendien

Förderpreise und Wissenschaftsstipendien des Zonta-Club Offenburg-Ortenau

Zonta ist ein weltweiter Zusammenschluss, der die Situation von Frauen in rechtlicher, wirtschaftlicher, politischer und beruflicher Hinsicht verbessern will.

Der Zonta Club Offenburg-Ortenau fördert Studentinnen in den tradtionell männlich dominierten Fachrichtungen Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik. Zonta möchte junge Frauen für diese Fachrichtungen interessieren und Studentinnen, die sich bereits für ein technisches Studium entschieden haben, fördern und unterstützen.

Der Zonta-Club vergibt seit 2009 zwei Wissenschaftsstipendien in Höhe von 2400 Euro an Studentinnen, die bereits ein Bachelor-Studium abgeschlossen haben. Diese Förderung soll den Studentinnen ein Master-Studium ermöglichen, um sich dadurch weiterzuqualifizieren.

Seit 2014 fördert Zonta auch junge Frauen, die in Betriebswirtschaft oder verwandten Studiengängen wie zum Beispiel Logistik und Handel oder Medien und Informationswesen mit dem Schwerpunkt Unternehmenskommunikation eingeschrieben sind. Die „Jane M. Klausman Women in Business Scholarship“ stellt Studentinnen, die  besondere Leistungen in ihrem Studienfach erbracht haben, einmalig 1000 Euro zur Verfügung. Wer sich auf das Stipendium bewirbt, braucht die Empfehlung von Dozenten oder Mentoren und muss in einem Motivationsschreiben begründen, warum sie sich für das Studium entschieden hat.

Die Anprechpartnerin für die Wissenschaftsstipendien an der Hochschule Offenburg ist die Gleichstellungsbeauftragte Sabine Burg de Sousa Ferreira. 

Die Unterlagen für die Wissenschaftsstipendien 2016 können hier in deutsch und englisch heruntergeladen werden.

Konzept "MINT-College"

Im Rahmen der Ausschreibung des Bundministeriums für Forschung und Bildung "Qualitätspakt Lehre" hat sich die Hochschule Offenburg mit ihrem Konzept "MINT-College" erfolgreich positioniert.  Das Konzept beinhaltet eine engmaschige Studiengbetreuung. Gerade in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) soll verstärkt Hilfestellung gegeben werden. Projekte, wie das Einstiegs- oder Orientierungssemester für die Ingenieurstudiengänge startING oder die gezielte individuelle Betreuung in schwierigen Grundlagenfächern wie Mathematik, Physik oder Chemie, helfen den Studierenden bei der Studienwahl, geben Orientierung, unterstützen während des Studiums und helfen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt.

Mathilde-Planck-Mentoring

Veranstaltungen - Informationen - Programme,

• für Akademikerinnen, die sich für eine HaW- oder DH-Professur interessieren,
• für Hochschulen, die den Frauenanteil bei Professuren erhöhen wollen und
• für neuberufene Professorinnen, die sich orientieren und vernetzen möchten.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und den Programmen des Mathilde-Planck-Mentoring...

 

 

Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm

Das Mathilde-Planck-Lehrauftragsprogramm des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg soll die Zahl der Professorinnen erhöhen, indem mehr Lehraufträge an Akademikerinnen vergeben werden. Über Lehraufträge lassen sich Lehrerfahrungen erwerben sowie Verbindungen zu Hochschulen knüpfen - wodurch die Berufungsvoraussetzung "Pädagogische Eignung" bei Bewerbungen um Professuren leichter nachzuweisen ist. 

Das Programm finanziert Lehraufträge, die in Baden-Württemberg von Frauen neu übernommen werden. Es wird seit jeher von der Koordinierungsstelle der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen für angewandte Wissenschaften koordiniert.

Seit seiner erstmaligen Ausschreibung im Jahr 1997 setzt die Hochschule das Programm mit seinen flankierenden Beratungsangeboten erfolgreich um. In den letzten zehn Jahren wurden 28 weibliche Lehrbeauftragte im Rahmen des Lehrauftragsprogramms gefördert.

Die Antragstellung erfolgt jeweils zum 1. März für das Sommersemester und zum 15. September für das Wintersemester über die Gleichstellungsreferentin der Hochschule Christine Parsdorfer. Informationen zu den Fördervoraussetzungen, zur Antragstellung und zum Verfahren erhalten Sie hier.


Dual Career Service

Die Hochschule Offenburg gehört zum "Dual Career Service". Zahlreiche Hochschulen und Institutionen der Region Südlicher Oberrhein haben sich zusammengeschlossen, um die Partner/-innen von neuen Beschäftigten in Führungspositionen bei der Stellensuche zu unterstützen und sie mit relevanten Ansprechpartnern zu vernetzen.

Kontakt: Dr. Ulrich Tjaden, Tel.: 0781 205-270, E-Mail: ulrich.tjaden@hs-offenburg.de

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